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Mietbetrug: Wer vor der Besichtigung Geld verlangt, ist fast immer unseriös

Zuletzt aktualisiert: 2026-07-08
Fazit in einem Satz: Die häufigste Form von Mietbetrug ist immer dieselbe: Sie sollen Geld überweisen, bevor Sie die Wohnung und den Vermieter gesehen haben. Typische Vorwände sind 'Ich bin im Ausland/auf Geschäftsreise' oder 'Viele Interessenten – zahlen Sie eine Anzahlung, um die Wohnung zu reservieren'. Die Regel 'Vor der Besichtigung kein Geld' blockt die allermeisten Fälle ab.

Vier Warnsignale

So prüfen Sie, ob der Vermieter echt ist

Was tun, wenn Sie bereits Geld überwiesen haben?

❓ FAQ

Der Vermieter verlangt eine Anzahlung zur Reservierung – ist das fair?

Es ist nur dann angemessen, wenn Sie die Wohnung gesehen, die Bedingungen vereinbart und einen schriftlichen Vertrag (oder zumindest eine schriftliche Quittung mit den Bedingungen) unterschrieben haben. Wenn vor der Besichtigung eine Überweisung verlangt wird, sollten Sie dies unabhängig vom Vorwand als hohes Risiko einstufen.

Woher weiß ich, ob es sich um einen Untervermieter handelt?

Lassen Sie sich den Grundbuchauszug oder einen Eigentumsnachweis zeigen. Wenn er selbst Mieter ist und untervermieten möchte, braucht er die schriftliche Zustimmung des Hauptvermeiters. Wenn er nichts davon vorlegen kann, nicht unterzeichnen.

Die Fotos sehen echt aus – können sie trotzdem gefälscht sein?

Ja. Betrüger nutzen häufig echte Fotos aus echten Inseraten und sogar echte Adressen. Dass die Fotos echt sind, bedeutet nicht, dass der Inserent der Eigentümer ist – geprüft werden müssen Person und Eigentumsverhältnisse, nicht die Fotos.

Der Betrag ist nicht hoch – sollte ich trotzdem Anzeige erstatten?

Ja. Bei dieser Betrugsart sind viele Geschädigte mit kleinen Einzelbeträgen typisch. Eine Anzeige kann dazu beitragen, dass dasselbe Konto/dieselbe Nummer miteinander verknüpft wird und schützt so spätere Opfer.

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