Ablauf
Der Anrufer nennt zunächst Ihre tatsächlichen Online-Bestelldaten (durch Datenlecks), gewinnt Ihr Vertrauen, behauptet dann, ein Mitarbeiter habe Sie fälschlich auf 12 Raten eingestellt/Es komme zu Doppelabbuchungen, und Sie müssten „zur Stornierung mit der Bank zusammenarbeiten“. Schritt für Schritt werden Sie zum ATM oder Online-Banking geführt, um einen Betrag einzugeben – der in Wirklichkeit an einen Betrüger überwiesen wird.
Erkennungsmerkmale
- Geldautomaten können keine Ratenzahlungen stornieren
Geldautomaten dienen nur zur Ein- und Auszahlung sowie Überweisung – sie haben keine Funktion zum „Rückgängig machen von Einstellungen“. - Echter Kundenservice fordert Sie nie auf, am ATM oder Online-Banking zu überweisen
Rückerstattungen erfolgen über den ursprünglichen Zahlungsweg, ohne dass Sie selbst Geld überweisen müssen. - Kenntnis Ihrer Bestellung ≠ offiziell
Datenlecks bei Online-Einkäufen sind häufig – lassen Sie sich dadurch nicht in falscher Sicherheit wiegen.
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❓ FAQ
Der Anrufer kennt meinen Einkauf – kann es trotzdem Betrug sein?
Ja. Datenlecks bei Online-Käufen ermöglichen Betrügern, Ihre Bestellung genau zu kennen. Entscheidend ist, ob Sie aufgefordert werden, zum ATM oder Online-Banking zu gehen – nicht, ob der Anrufer Ihre Bestellung kennt.
⚠️ Haftungsausschluss: Diese Website dient der gemeinnützigen Aufklärung zur Betrugsprävention und stellt keine Anlageberatung dar. Es wird keine Gewähr für Vollständigkeit oder Aktualität der Informationen übernommen. Die öffentlich zugänglichen Daten dienen lediglich der Nachprüfung und können nicht allein zur Beurteilung eines Anlageprodukts herangezogen werden. Maßgeblich sind die offiziellen Quellen (165, Finanzaufsichtsbehörde, Wirtschaftsministerium, Polizeibehörde). Investitions- und Handelsentscheidungen bitte eigenverantwortlich und nach sorgfältiger Prüfung treffen.